Archive for the ‘Diagnostik’ Category

Hirnstamm_Listeriose

Samstag, 13. April 2019

Entschuldigung aber du hast nicht die Rechte um dieses Post zu sehen!
Als registrierter Benutzer kannst Du die jetzt nicht zugänglichen Gallerien
und Post anschauen.
Urheberrechtlich geschützte Inhalte dürfen nicht verwendet werden!.

Behandlung hyperfunktioneller Schilddrüsenknoten

Sonntag, 31. März 2019

Die Konversion von einem hyperfunktionellen in ein
iso- bzw. hypofunktionelles Speichermuster in der Szintigraphie wurde in der Radiojodgruppe bei 16 von 17 Patienten (94 %)
und in der HIFU-Gruppe bei 8 von 15 Patienten (53 %) nachgewiesen (p = 0,024). Die Daten zeigen eine klare Überlegenheit
der Radiojodtherapie im Vergleich mit der HIFU bei der Behandlung hyperfunktioneller Schilddrüsenknoten, jedenfalls in dem
hier untersuchten (kleinen) Patientenkollektiv. Die Autoren sehen daher die Radiojodtherapie nach wie vor als Methode der
ersten Wahl bei autonomen Schilddrüsenadenomen an.

 

 

 

Der hochintensive fokussierte Ultraschall (HIFU) ist eine relativ neue Methode zur Behandlung von benignen Schilddrüsenknoten. In der hier vorgestellten prospektiven Studie wurde die Effektivität des HIFU in der Behandlung hyperfunktioneller Schilddrüsenknoten (sog. autonome Adenome) untersucht und mit der Effektivität der konventionellen
Radiojodtherapie verglichen. Als primärer Endpunkt der Studie wurde die Normalisierung des TSH-Wertes nach einem Jahr
gewählt, sekundäre Endpunkte waren die Änderung des Knotenvolumens und Änderungen im szintigraphischen
Speicherverhalten. Zwischen Januar und Dezember 2016 wurden 17 Patienten der Radiojod-Gruppe und 15 Patienten der
HIFU-Gruppe zugeteilt. Die Patienten mussten älter als 18 Jahre sein, zwischen den Behandlungsgruppen erfolgte ein
Matching bzgl. Alter und Geschlecht. Ein sonographisch nachweisbarer Schilddrüsenknoten wurde als hyperfunktionell
definiert, wenn szintigraphisch eine umschriebene Mehranreicherung bestand und gleichzeitig eine TSH-Suppression
(TSH < 0,1 IU/l) vorlag. Eine Schilddrüsenszintigraphie wurde vor sowie 1 Jahr nach der Behandlung durchgeführt, Hormonbestimmungen sowie sonographische Vermessungen des Knotenvolumens fanden vor bzw. 3, 6 und 12 Monate nach der
Behandlung statt. Ein Jahr nach der Therapie hatten 14 von 17 Patienten (82 %) in der Radiojod-Gruppe aber nur 4 der 15
Patienten (27 %) aus der HIFU-Gruppe den primären Endpunkt erreicht (p =0,0008). Verglichen mit den Ausgangswerten
waren in der Radiojodgruppe TSH zu allen Kontrollterminen signifikant höher sowie die Konzentrationen der freien
Schilddrüsenhormone signifikant niedriger als in der HIFU-Gruppe (p < 0,0001). Der Median des TSH-Wertes lag bei den mit
Radiojod behandelten Patienten bei 1,5 IU/l und bei den HIFU-Patienten bei 0,2 IU/l (p < 0,0001). In beiden Gruppen
entwickelte keiner der Patienten eine Hypothyreose. Das Knotenvolumen nahm in beiden Behandlungsgruppen ab, wobei
Thyroid-Lit. 50862
zwischen den Gruppen kein signifikanter Unterschied gefunden wurde. Die Konversion von einem hyperfunktionellen in ein
iso- bzw. hypofunktionelles Speichermuster in der Szintigraphie wurde in der Radiojodgruppe bei 16 von 17 Patienten (94 %)
und in der HIFU-Gruppe bei 8 von 15 Patienten (53 %) nachgewiesen (p = 0,024). Die Daten zeigen eine klare Überlegenheit
der Radiojodtherapie im Vergleich mit der HIFU bei der Behandlung hyperfunktioneller Schilddrüsenknoten, jedenfalls in dem
hier untersuchten (kleinen) Patientenkollektiv. Die Autoren sehen daher die Radiojodtherapie nach wie vor als Methode der
ersten Wahl bei autonomen Schilddrüsenadenomen an.

 

237. Folge des Henning
Schilddrüsenliteraturdienstes.

Resensibilisierung bei radiojodrefraktärer SD Tumor

Sonntag, 31. März 2019

Die Autoren konnten somit belegen, dass bei einem Teil der Patienten eine RJTh durch die genannte Vortherapie wieder
durchführbar wurde. Diese dann durchgeführte 131Jodtherapie führte zu erkennbarem Ansprechen des Tumors.

 

 

 

 

Das differenzierte Schilddrüsenkarzinom hat in der Regel eine exzellente Prognose. Sie verschlechtert sich allerdings
bedeutend bei Auftreten von Fernmetastasen; dann besteht eine 10-Jahresüberlebensrate von noch ca. 42 %. Besonders
schlecht ist die Prognose, wenn ein radiojodrefraktärer Tumor vorliegt: hier liegt die 10-Jahresüberlebensrate bei nur noch ca.
10 %. Um eine Radiojodaufnahme wieder zu erzielen, wurde in der Vergangenheit eine Reihe von Substanzen ohne große
Erfolge untersucht. Zugrunde liegt der radiojodrefraktären Situation eine Mutation im MAPK-Signalweg, insbesondere die
BRAF V600-Mutation. Es kommt zu einem Verlust des Natrium-Jod-Symporters. Ausgehend von in-vitro-Untersuchungen, die
die Möglichkeit eine Wiedererlangung der Radiojodaufnahme durch Inaktivierung der Mutation zeigten, wurden erste klinische
Studien aufgenommen. Untersucht wurden der MEK-Inhibitor Selumetinib und der BRAF-Inhibitor Dabrafenib.
Hier berichten die Verfasser über 13 Patienten im mittleren Alter von 55 Jahren (Bereich 45 – 75 Jahre), die entweder mit
einem MEK-Inhibitor alleine oder in Kombination mit einem BRAF-Inhibitor behandelt wurden. Alle wiesen eine fehlende
Radiojodaufnahme auf. Die Therapie wurde bei acht Patienten wegen eines Fortschreitens der Erkrankung begonnen, bei
fünf, um eine Redifferenzierung der Radiojodaufnahme zu erzielen. Bei zehn Patienten lag ein papilläres Karzinom vor, bei
zwei ein schlecht differenziertes Karzinom und bei einem Patienten ein follikuläres Karzinom. Neun Patienten wiesen eine
Thyroid-Lit. 50855
BRAF-Mutation auf, zwei eine NRAS-Mutation, einer eine KRAS-Mutation. Bei einem Patienten lag ein Wildtyp für 400
untersuchte Gene vor, einschließlich BRAF und RAS. Alle neun Patienten mit der BRAF-Mutation wurden mit einem BRAFInhibitor therapiert (Dabrafenib, Verumafenib). Die drei Patienten mit der RAS-Mutation wurden mit einem MEK-Inhibitor
therapiert (Trametinib oder ein noch in der Entwicklung befindlicher Inhibitor). Der Patient mit nicht identifizierter Mutation
erhielt Trametinib.
Von den 13 Patienten kam es in acht Fällen zu einer erkennbaren Radiojodaufnahme, so dass eine Therapie möglich wurde.
Bei einem weiteren Patienten wurde entschieden, ihn zu therapieren. Die Aktivität betrug 204.4 mCi (Median; Bereich
150 – 253). Bei allen Patienten mit einer RAS-Mutation kam es zu einem die Radiojodtherapie (RJTh) ermöglichenden
Uptake. Die Patienten, bei denen eine RJTh möglich wurde, konnten anschließend über 14.3 Monate nachverfolgt werden
(Median, Bereich 4.5 – 20.6). Meist lag eine stabile Situation vor (stable disease), bei drei Patienten war ein partielles
Ansprechen.
Die Autoren konnten somit belegen, dass bei einem Teil der Patienten eine RJTh durch die genannte Vortherapie wieder
durchführbar wurde. Diese dann durchgeführte 131Jodtherapie führte zu erkennbarem Ansprechen des Tumors.

237. Folge des Henning
Schilddrüsenliteraturdienstes.

Lebertumore

Mittwoch, 13. März 2019

PEDIRAD Pädiatrie Radiologie

Freitag, 08. März 2019

http://e-learning.studmed.unibe.ch/pedirad/htmls/slide.html?pedirad|pediradsk|devreg|skeldevfoot|6

Hirnnerven

Freitag, 08. Februar 2019

Entschuldigung aber du hast nicht die Rechte um dieses Post zu sehen!
Als registrierter Benutzer kannst Du die jetzt nicht zugänglichen Gallerien
und Post anschauen.
Urheberrechtlich geschützte Inhalte dürfen nicht verwendet werden!.

Schnittbild muskuloskelettal

Freitag, 16. November 2018

https://eref.thieme.de/9783132032811

Kalzitonin u. medulläres Schilddrüsenkarzinom

Dienstag, 13. November 2018

calcitonin

Eine ROC-Plotanalyse wurde für beide Geschlechter getrennt durchgeführt, um zwischen einem MTC einerseits und einer C-Zellhyperplasie bzw. unauffälligem Befund andererseits zu unterscheiden. Dabei zeigte sich bei Männern eine optimale Sensitivät von 93.6 % und Spezifität von 95 % bei einem cut-off-Wert für CT von ≥ 46 pg/ml. Der positiv-prädiktive Wert (PPV) betrug 97 %, der negativ-prädiktive Wert (NPV) lag bei 90 %. Beim weiblichen Geschlecht betrug die optimale Sensitivität (87.3 %) und Spezifität (87.5 %) mit einem PPV von 98 % und eine NPV von 50 % bei einem cut-off-Wert von ≥ 35 pg/ml. Dies zeigt die zweite Abbildung. Legt man diese Werte zugrunde, wurden bei 6 % der Männer und 13 % der Frauen das MTC nicht diagnostiziert, während 5 % bzw. 13 % falsch-positiv waren und eine C-Zellhyperplasie hatten.

Die Autoren weisen somit auf geschlechterspezifische cut-off-Werte bei der CT-Messung hin, um möglichst zwischen einem MTC einerseits und einer C-Zellhyperplasie bzw. einem Normalbefund andererseits präoperativ unterscheiden zu können.

 

 

 

Bei der Diagnose des medullären Schilddrüsenkarzinoms besitzt die Bestimmung von Kalzitonin (CT) zentrale Bedeutung. So
wird die Messung dieses Parameters auch in der Differentialdiagnose von Knoten empfohlen.
Immer wieder hinterfragt wird jedoch, ob die Kalzitoninmessung auch bei der C-Zell-Hyperplasie hilfreich ist. Hierbei handelt
es sich um eine Präkanzerose bei familiärer Häufung eines medullären Karzinoms. Bei einem CT-Wert von 100 ng/L oder
höher wird ein operatives Vorgehen empfohlen, unabhängig von der Genese. Unterhalb dieses Wertes sind falsch-positive
Befunde häufiger, weswegen ein Pentagastrintest empfohlen wird. Die Autoren stellten sich hier die Frage, inwieweit in dieser
Situation ein Pentagastrintest zwischen einer C-Zellhyperplasie und einem medullären Karzinom differenzieren kann.
Bei zwanzig Patienten, zehn Frauen und zehn Männern, im mittleren Alter von 48.7 ± 13.3 Jahren, mit einem Schilddrüsenknoten
fand sich eine CT-Konzentration zwischen 15 und 100 ng/L. Sie alle erhielten einen Pentagastrintest. Bei 16 Patienten
fiel dieser positiv aus, d.h. es war eine Stimulation auf über 100 ng/L zu dokumentieren. Der mittlere basale CT-Wert belief
sich auf 29 ± 18 ng/L, der stimulierte Wert auf 441 ± 417 ng/L. Dabei zeigte sich eine signifikante Korrelation zwischen dem
basalen und dem stimulierten CT (s. obere Abb.).
Bei sieben Patienten, bei denen sich histologisch ein medulläres
Karzinom zeigte, betrug der basale CT-Wert 36 ± 25
ng/L, der stimulierte Wert 702 ± 537 ng/L. Neun Patienten
hatten histologisch eine C-Zellhyperplasie; hier betrug der basale
CT-Wert 23 ± 5, der stimulierte 238 ± 73 ng/L. Die stimulieren
CT-Werte waren bei Patienten mit medullärem Karzinom
signifikant höher als bei Patienten mit C-Zellhyperplasie (p <
0.001; 95 %-Vertrauensbereich –2.1 – –0.7).
In der ROC-Analyse, um Patienten mit medullärem Karzinom
von Patienten mit C-Zellhyperplasie zu unterscheiden, war ein
CT-Maximalwert von 275 ng/L in der Lage, dies mit einer Sensitivität
von 100 % und einer Spezifität von 89 % zu leisten (p =
0.002; Vertrauensbereich 0.89 – 1.046). CT-Werte von über
275 ng/L hatten einen positiv-prädiktiven Wert für ein C-Zellkarzinom
von 100 %, ein Wert von unter 275 einen positivprädiktiven
Wert für eine C-Zellhyperplasie von 89 %. Die
Einzelwerte hierzu zeigt die untere Abbildung.
Die Verfasser plädieren somit für einen Grenzwert für CT im
Pentagastrintest von 275 ng/L. Hierdurch kann präoperativ mit
hinreichender Genauigkeit ein C-Zellkarzinom von einer CZellhyperplasie
unterschieden werden.

Sofern ein Pentagastrintest erforderlich ist, wird dieser am
nüchternen, liegenden Patienten über einen peripher-venösen
Zugang durchgeführt. Nach basaler Blutentnahme werden
innerhalb von 10s 0,5μg/kgKG Pentagastrin, verdünnt im 5ml
physiologischer NaCl-Lösung, i.v. injiziert, weitere Blutabnahmen
zur Bestimmung von Kalzitonin erfolgen nach 2 und 5min.
Einige Autoren empfehlen, außer dem Basalwert noch einen
Wert unmittelbar nach Injektion abzunehmen. Eine häufig empfohlene,
weitere Blutentnahme 10min p. i. ist für die Testaussage
nicht entscheidend, da der hCt-Peak fast immer innerhalb
der 2. bis 5. Minute auftritt. Gemäß EBM bzw. GOÄ ist die Bestimmung
von hCt im Rahmen eines Stimulationstestes bis zu
fünf- bzw. sechsmal berechnungsfähig. Kontraindikationen:
Schwangerschaft, Asthma bronchiale, koronare Herzerkrankung,
schwerer arterieller Hypertonus, Ulcus duodeni sowie
schwere Unverträglichkeiten oder Anaphylaxie bei vorausgegangenen
Testen. Zu den häufigsten Beschwerden gehören:
abdominelle Sensationen (Wärmeempfinden bis hin zu Nausea,
Dysästhesien der Extremitäten, Kreislaufbeschwerden, thorakales
Engegefühl und Geschmacksstörungen).
Problematisch ist hierzulande allerdings seit einigen Jahren der
Bezug von Pentagastrin, das in Deutschland arzneimittelrechtlich
nicht mehr als zugelassen und nur über die Auslandsapotheke
zu beziehen ist. Es ist schwer nachvollziehbar, warum es
bislang noch nicht zu einer unkonventionellen Einigung zwischen
den gesetzlichen Krankenkassen und den medizinischen
Fachverbänden kommen konnte, in der die Kostenübernahme
für das Pentagastrin geregelt ist, zumal an Indikation, Stellenwert
und Aussagekraft des Pentagastrintestes keinerlei Zweifel
bestehen. Alternativ kann der Kalzium-Stimulationstest verwendet
werden. Hierbei werden 2,5mg Kalziumglukonat /
kgKG, verdünnt in 7–9ml physiologischer NaCl-Lösung, über
60s i.v. appliziert [8]; Blutentnahmen erfolgen analog zum
Pentagastrintest. Die Stimulierbarkeit des hCt fällt hier allerdings
etwas niedriger als nach Pentagastringabe aus. Kontraindikationen:
Thrombophilie, bestimmte kardiale Erkrankungen
(ggf. Rücksprache mit dem betreuenden Kardiologen). Die
Nebenwirkungen sind im Allgemeinen geringer als beim Pentagastrintest.

Thorax_Kinder

Samstag, 04. August 2018

Entschuldigung aber du hast nicht die Rechte um dieses Post zu sehen!
Als registrierter Benutzer kannst Du die jetzt nicht zugänglichen Gallerien
und Post anschauen.
Urheberrechtlich geschützte Inhalte dürfen nicht verwendet werden!.

Oropharynxkarzinome

Sonntag, 29. Juli 2018

Entschuldigung aber du hast nicht die Rechte um dieses Post zu sehen!
Als registrierter Benutzer kannst Du die jetzt nicht zugänglichen Gallerien
und Post anschauen.
Urheberrechtlich geschützte Inhalte dürfen nicht verwendet werden!.


Zur Werkzeugleiste springen