Archive for the ‘MR-Mammographie’ Category

Mamma Ultraschall

Freitag, 11. Oktober 2019

ILC_Mamma_Subtypen  FHA-Artikel_Thema-Duktales-Carcinoma-in-situ

Medulläres Mammakarzinom

Mittwoch, 13. Mai 2015

Medullaer_MammaCA

DWI-MRI provides breast lesion detection

Samstag, 28. Juli 2012

MRTMammaDWI

MMR-Spektroskopie

Mittwoch, 19. Oktober 2011

http://radiology.rsna.org/content/early/2011/10/10/radiol.11102096

Silikonbrustimplantate

Sonntag, 24. Juli 2011

Intrakapsuläre Implantatruptur: Linguini-Zeichen

 

Silikon nach Implantatruptur

 

NACL-Implantat

NACL-Silikon-(NACL/SIlikon)

Ruptur NACL_Implantat

Rupturzeichen: Keyhole,teardrop,Linguinizeichen

Radiale Falte (Grün) ist kein Rupturzeichen

Silikongranulom

Silikongranulom

Silikongranulom

Linguinizeichen Ruptur

Schneegestöberzeichen US Ruptur

Stepledderzeichen Ruptur

Stepledderzeichen Ruptur

 

Breast Cancers Not Detected at MRI

Mittwoch, 22. Juni 2011

http://www.ajronline.org/cgi/reprint/194/6/1674.pdf

 

Breast Cancers Not Detected at MRI

MR-Mammographie

Mittwoch, 22. Juni 2011

ILC MRTMammo

magnetresonanztomographie-und-mammographie-zur-entdeckung-des-duktalen-in-situ-mammakarzinoms

Breast Cancers Not Detected at MRI

 

Alle Frauen wiesen sehr dichtes Brustgewebe auf. Die Brustdichte wurde mit einer speziellen 3D Messungssoftware der neuseeländischen Firma Volpara quantifiziert; „sehr dicht“ war eine Brust mit dem Volpara-Score 4.

DENSE Teil 1: Prävalenz

Nachdem sie sich der Mammographie unterzogen hatten, wurden die Frauen in zwei Gruppen randomisiert:

  • Eine von fünf Frauen (n=8.061) wurde zur zusätzlichen MRT eingeladen (MR-Gruppe).
  • Bei vier von fünf Frauen (n=32.312) blieb es bei der alleinigen Mammographie.

In der MR-Gruppe nahmen 59% die Einladung zur MRT an, 41% lehnten sie ab. 4.783 Frauen unterzogen ich sich schließlich der MRT.

  • Das reguläre Mammographie-Screening fand 6,8 Karzinome pro 1000 Frauen, 4,6 waren invasiv.
  • Die MRT entdeckte 79 zusätzliche Karzinome, d.h. 16,5 Karzinome je 1000 Frauen; 13,4 waren invasiv.
  • Allerdings: die Kombination aus MRT und Mammographie zog auch 78 falsch positive Befunde pro 1000 Frauen nach sich.

DENSE Teil 2: Intervallkarzinomrate nach zwei Jahren

In der zweiten Runde beschäftigte sich die DENSE Studie dann mit den Intervallkarzinomen. Die Differenz der Intervallkarzinomrate in beiden Gruppen wurde als primärer Endpunkt definiert. Das Intervall zwischen den Screening-Untersuchungen betrug zwei Jahre.

  • Bei Frauen der MR-Gruppe zeigte sich eine Intervallkarzinomrate von 2,5 pro 1000 Frauen.
  • Die Intervallkarzinomrate in der Mammographie-Gruppe betrug fast 5 pro 1000 Frauen.
  • Im Vergleich zur alleinigen Mammographie halbierte der zusätzliche Einsatz der MRT die Intervallkarzinomrate. Diese Reduktion ist statistisch signifikant.

Von den 20 Intervallkarzinomen, die in der MR-Gruppe auftraten, wurden vier in der Gruppe diagnostiziert, die tatsächlich eine MRT erhalten hatte (0,8 pro 1000 gescreente Frauen). Die anderen 16 wurden unter den Frauen diagnostiziert, die zwar eine Einladung zur MRT erhalten, diese aber abgelehnt hatten (4.88 pro 1000 gescreente Frauen).

  1. Runde (Prävalenz) 2. Runde (Inzidenz)
Tumordetektion 16,5/1000 5,9/1000
Detektion invasiver Karzinome 13,4/1000 4,1/1000
Falsch positive Befunde 78/1000 27/1000
Positiver Prädiktiver Wert (PPV) Widereinbestellung 17,4% 18,2%
Positiver Prädiktiver Wert (PPV) Biopsie 26,3% 23,5%

Tabelle: Screening-Performance zwischen der ersten (Prävalenz) und zweiten (Inzidenz) Runde der DENSE Studie. Die Falsch-Positiv-Rate hat sich auf 27 pro 1000 Frauen verringert. Der Positive Prädiktive Wert (PPV) sowie die Rate der Wiedereinbestellungen und der Biopsien sind in etwa gleich geblieben.

Fazit

Bei Frauen mit sehr dichtem Brustgewebe ermöglicht die Kombination aus MRT- und Mammographie-Screening Brustkrebs in früheren Stadien zu detektieren als die alleinige Mammographie. Auch die Rate der Intervallkarzinome ist beim Screening mit beiden Methoden geringer.

“Wir müssen die Langzeitvorteile immer noch gegen mögliche Nachteile durch die Untersuchung abwägen”, unterstrich Studien-Koautorin Stephanie de Lange vom Universitair Medisch Centrum Utrecht in den Niederlanden. So ist bisher beispielsweise immer noch unklar, ob die zusätzliche MRT auch wirklich die brustkrebsbedingte Mortalität senkt.

Referenz

Bakker MF et al.
Supplemental MRI Screening for Women with Extremely Dense Breast Tissue.
N Engl J Med 2019; 381:2091-102

 

 


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