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Aseptische Nekrose (ON)AKN

Mittwoch, 20. Juli 2016

 

KMOES

Eine Sonderform dieses reversiblen Frühstadiums(ARCO1)

stellt das transiente Knochenmarködem-Syndrom

(KMÖS) dar [14][17]. Das KMÖS wird jedoch bis heute

noch kontrovers als eigenständiges Krankheitsbild

(transiente Osteoporose, Algodystrophie oder „transient

marrow edema“) diskutiert [22][29]. Nach unserer

Auffassung und der einiger anderer Autoren stellt

das KMÖS jedoch kein selbstständiges Krankheitsbild,

sondern vielmehr eine diffuse aber reversible

Ischämie des gesamten Femurkopfs dar [14][18][35]

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ON Literatur

Mittwoch, 20. Mai 2009

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M. Perthes

Sonntag, 13. Januar 2008

Empfehlungen zur Untersuchungsstrategie

bei Osteonekrosen

Vor Einführung der MRT in die klinische Radiologie

haben Szintigraphie und CT eine nicht unerhebliche

Rolle in der Diagnostik der Osteonekrosen gespielt.

Diese Verfahren sind heute jedoch zugunsten der

MRT in den Hintergrund getreten.

Zum einen bietet die MRT eine ausreichend hohe

Ortsauflösung und einen sehr guten Weichteilkon-

trast, was sowohl anatomische als auch funktionelle

Informationen zu liefern vermag. Zum anderen er-

setzt die MRT CT und Szintigraphie nicht zuletzt

auch aus Gründen des Strahlenschutzes, der gerade

bei den juvenilen Osteonekrosen, die oftmals über

lange Zeiträume nachkontrolliert werden müssen,

von erheblicher Bedeutung ist. Jedoch ist die MRT

nicht das primäre diagnostische Instrument.

Bei der Frage nach einer Osteonekrose steht auch

heute das konventionelle Röntgenbild in zwei Ebenen

am Anfang der bildgebenden Untersuchung und

leitet die differenzialdiagnostischen Überlegungen

ein. Gegebenenfalls sollte die Gegenseite mit abge-

klärt werden, um eine vermeintliche pathologische

Veränderung klassifizieren zu können.Bei negativem

nativradiologischen Befund, jedoch persistierender

klinischer Symptomatik, wird dann die MRT einge-

setzt. Hier lässt sich das Knochenmarködem, das bei

allen frühen Osteonekrosen gefunden wird, leicht

nachweisen,und die genaue Analyse der Veränderun-

gen erlaubt eine weitere differenzialdiagnostische

Eingrenzung. Meist kann dann bereits eine adäquate

Therapieentscheidung getroffen werden. Daneben

wird die MRT auch zur Stadieneinteilung eingesetzt,

wie etwa im Falle der Osteochondrosis dissecans.

 


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