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Mammascreening vs. kurative Mammographie

Samstag, 05. April 2014

Stand 12.03.2014: So the last word goes to the only doctor who reported receiving a mammogram personally, an internist: „I am aware of the data over the past 20 years that routine screening mammography does not save lives. I had my first mammogram this year at age 50. I am low risk. I might not have another screening mammogram for several years. Glad to see these data support my decision.(Canadian 25 years follow up)“

Diskussion :http://www.coliquio.de/l.php?i=170526078&m=84d40f 

 

Obwohl das Mammographiescreening die z. Z. beste eine Methode zur Reihenuntersuchung
bzgl. Brustkrebs darstellt, hat die Methode auch Schwächen.

Insbesondere bei extrem dichtem Drüsengewebe ist bekannt, dass die Sensitivität der Mammographie allein stark eingeschränkt ist. Selbst mit digitaler Technik sind nach aktuellen Literaturangaben im Screening bei sehr dichtem Drüsengewebe nur Sensitivitäten von max. ca. 65% zu erwarten.

Der Ultraschall hat in der „kurativen Mammographie“ einen hohen Stellenwert als Zusatzuntersuchung erlangt. Eine Veröffentlichung von Kolb et al. zeigt, dass gerade bei dichtem Drüsengewebe ein zusätzlicher Ultraschall der Brust sinnvoll sein und die Sensitivität auf >90% gesteigert werden kann.

Bei ACR 1 Brüsten wird eine Sensitivität von 88% erreicht. Bei ACR 4 Brüsten von 62%. Somit müssten, meiner Meinung nach, konsequenter Weise ACR 3 u. ACR 4 Mamma’s aus dem Screening herausgenommen werden u. mit kurativer Mammographie gescreent werden, da die Zahl der übersehenen Karzinome sonst bis 40% betragen kann, wobei beim Screening sowieso schon 40% der Karzinome übersehen werden .

Weiterhin sollte eine familiäre Belastung mit Brustkrebs vor Durchführung des Screening ausgeschlossen werden, diese Patienten sollten gegebenenfalls dem intensivierten kurativen Früherkennungsprogramm zugeführt werden, da gerade in dieser Gruppe schnell wachsende Karzinome vorkommen. Damit könnte auch ein Beitrag zur Vermeidung von Intervallkarzinomen geleistet werden.Strahleninduzierte Karzinome könnten reduziert werden.

20 bis 30% der Frauen, die am Screening teilnehmen, bekommen wegen eines geäusserten Verdachts auf Bösartigkeit im Verlaufe des Screening zusätzliche abklärende Untersuchungen.

Das Screening kostet ca. 300 000000 Euro/Jahr.

Eine Mammographie wird mit 65Euro bezahlt.

Overdiagnosis of Invasive Breast Cancer With
Mammography Screening:

http://www.annals.org/content/156/7/491.abstract

http://www.medscape.com/viewarticle/761505

MammaScreeningKritik Jahr 2014   Antwort:Mammography Still Saves Lives

Canadian_National_25Years_Follow_up 2014

Tumorscreening_Mammascreening_Statistik

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Kernaussagen:

20% Sterblichkeitsreduktion durch Mammascreening.(20% Frauen sollen vor dem Brustkrebstot gerettet werden.)

5/1000 Frauen sterben innerhalb von 10 Jahren an Brustkrebs. 1 von diesen 5 Frauen wird durch Screening gerettet.

100 von 1000 Frauen die am Screening teilnehmen bekommen den Verdacht auf Krebs geäußert und werden einer

Ausschlußdiagnostik unterzogen.

Bei 5 von 1000 Frauen wird ein Brustkrebs festgestellt und mit OP und/oder Chemotherapie behandelt ohne

dass diese Frauen jemals an diesem Krebs verstorben wären.

Wobei die Sterblichkeit(Mortalität) an Brustkrebs nach neueren Studien durch Screening nicht gesenkt wird,

die zusätzlichen Erkrankungen an Brustkrebs und Folgen der Strahlendiagnostik (Leukämie<5%?) und Therapie

noch im einzelnen statistisch belegt werden müssen.

 


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