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Therapieresistente Hypertonie

Freitag, 04. November 2011

TherapieresistenteHypertonie

 

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Radiologischer Beitrag zur Diagnostik und Therapie der Hypertonie:

Diagnostik:

FKDS und US der Nieren, NN, Nebenschilddrüse und Schilddrüse.
FKDS zur Diagnostik einer Nierenarterienstenose.

CT/MRT-Angiographie der Nierenarterien.

Isotopenszintigraphie(ING) der Nieren mit Captopriltest, zum
Nachweis einer funktionell relevanten Nierenarterienstenose.
Abklärung der Schilddrüsenfunktion(RIA),Schilddrüsenszinthigraphie.
Tc-Mibi Szintigraphie bei Vd.a. Nebenschilddrüsenadenom.

Therapie:

1. Nierenarterien-Angioplastie.

2. Interventionelle renale Denervation.

3. RJ-Therapie bei Autonomie u. SD-Überfunktion

Twinkling

Mittwoch, 11. November 2009

Zur Steindiagnostik kommen neben dem B-Bild vor allem zwei Vorgehensweisen mit dem Farb-

Doppler zum Einsatz. Beide Methoden sind nicht immer nutzbar (geräte- und steinabhängig), jedoch

eine wichtige Ergänzung zum B-Bild. Zum einen das sogenannte

7 Twinkling

, ein zur Steindetektion

sehr nützliches Artefakt [15, 16]. Hierbei wird die Farbbox auf den fraglichen Stein gerichtet. Bei

aktiviertem Farb-Doppler wird nun die Pulsrepetitionsfrequenz (PRF) bis zur oberen Höchstgrenze

gesteigert, wodurch die Gefäße kaum noch angezeigt werden. Die Verstärkung am Ultraschallgerät,

der Doppler-Gain wird bis zur Artefaktgrenze erhöht, die Doppler-Frequenz sollte so niedrig wie

möglich gewählt werden. Bei leichtem Hin- und Herkippen des Schallkopfes fallen dann potenzielle

Nierensteine mit einem Farbumschlagartefakt („Kometenschweifartefakt“) auf (

. Abb. 7).

Hantavirusinfektion

Samstag, 08. November 2008

Hantaviren sind Einzelstrang-RNA-Viren
aus der Familie der Bunyaviridae.
Ihre Übertragung auf den Menschen erfolgt
durch direkten Kontakt mit Faeces,
Urin und Speichel chronisch infizierter,
asymptomatischer Nagetiere, im Speziellen
durch Inhalation kontaminierter
Aerosole. Niedersachsen, Hessen, Bayern
und Baden-Württemberg ebenso
wie die Grenzregion Kärnten/Steiermark
in Österreich gelten im deutschsprachigen
Raum als Endemiegebiete
für den Serotyp Puumala. Dieser ist neben
den Gattungen Dobrava und Saaremaa
Auslöser des Hämorrhagischen Fiebers
mit Renalem Syndrom (HFRS) und
der in Europa vorherrschenden, generell
milderen Variante, der Nephropathia
epidemica.

Eine 33-jährige Frau mit anamnestisch
bekannter, abgelaufener Lungentuberkulose
wurde in der pulmonologischen Ambulanz
vorstellig. Klinisch bot sie Fieber
bis 40° Celsius seit 5 Tagen, Schüttelfrost,
unspezifische Schmerzen am ganzen Körper,
Diarrhö und Übelkeit. Das Labor am
Aufnahmetag zeigte ein deutlich erhöhtes
C-reaktives Protein, eine ausgeprägte
Thrombozytopenie und einen normalen
Kreatininwert. Das initiale Thorax-Röntgen
(●“ Abb. 1a) war mit Ausnahme postspezifischer
Veränderungen im linken
Oberlappen unauffällig.
Nach 2 Tagen ergab das Labor eine
weiterhin deutlich reduzierte Thrombozytenzahl
und reduziertes Serum-
Gesamteiweiß. Der auf 1,96 mg/dl er-

höhte Serum-Kreatininwert und zunehmender
Flankenschmerz veranlassten
eine Ultraschall-Abklärung. Sonografisch
(●“ Abb. 2) fanden sich parenchymverbreiterte
Nieren mit homogener
Echogenitätserhöhung und verwaschener
Rinden-Mark-Grenze wie bei
akuter Nephritis. Das Thorax-Röntgen
zeigte eine im Verlauf deutliche Herzschattenverbreiterung
mit verstärkter
pulmonalvenöser Gefäßzeichnung und
legte die Durchführung einer Echokardiografie
nahe; diese blieb unauffällig.
Auch eine kranielle Magnetresonanztomografie
zur Abklärung anhaltender
starker Kopfschmerzen und des verschwommenen
Sehens ergab keinen
pathologischen Befund. Seit Tagen anhaltende
Durchfälle besserten sich
bald.
Am dritten Tag berichtete die Patientin
über einen Hüttenaufenthalt in den Hohen
Tauern (Österreich) 3 Wochen vor
der stationären Aufnahme. Die Anamneseerweiterung
veranlasste die serologische
Abklärung auf Hantavirus-Infektion.


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