CTS Diagnostik US

Karpaltunnel:

Das Ergebnis der Sonografie gilt dabei als positiv, wenn die Querschnittsfläche mindestens
10 mm2 beträgt.

 

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Laut den Ergebnissen einer Studie, geleitet vom Orthopäden John Fowler (University of Pittsburgh), erreicht die
Ultraschalluntersuchung des Nervus-medianus-Querschnitts proximal des Erbsenbeins eine Sensitivität von 89% und
eine Spezifität von 90%. Das Ergebnis der Sonografie gilt dabei als positiv, wenn die Querschnittsfläche mindestens
10 mm2 beträgt. Demgegenüber liegen die Sensitivitäts- und Spezifitätswerte der Elektrodiagnostik bei 89% und 80%;
eine distale motorische Latenz von 4,2 ms und/oder eine distale sensorische Latenz von 3,2 ms markieren hier die
Schwellenwerte.
Positiver Vorhersagewert von über 90%
Der positive Vorhersagewert der Sonografie liegt bei 94%, jener der elektrophysiologischen Messungen bei 89%.
Negative Vorhersagen treffen mit einer Wahrscheinlichkeit von 82% (Ultraschall) bzw. 80% (Elektrodiagnostik) zu.
In die Untersuchung an einem spezialisierten Zentrum für muskuloskeletale Störungen der oberen Extremität waren
85 konsekutive Patienten einbezogen worden. Die Teilnahme erfolgte unabhängig vom Überweisungsgrund. 65% von
ihnen wiesen gemäß dem „Carpal Tunnel Syndrome 6“ (CTS-6) ein Karpaltunnelsyndrom auf. Das CTS-6 ist ein
diagnostisches Werkzeug, mit dem sechs klinischen Parametern Punktwerte zugewiesen werden:
– Taubheitsgefühl überwiegend im Gebiet des Nervus medianus (3,5 Punkte);
– nächtliche Taubheit (4 Punkte);
– Atrophie und/oder Schwäche des Thenars (5 Punkte);
– positives Phalen-Zeichen (5 Punkte);
– Diskriminationsverlust in den vom Medianus innervierten Fingern, wobei zwei Punktreize im Abstand von 5 mm
nicht mehr unterschieden werden können (4,5 Punkte);
– positives Hoffmann-Tinel-Zeichen (4 Punkte).

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