Posts Tagged ‘Kontrastmittelgabe’

Darmischaemie

Dienstag, 19. September 2017

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Leitlinien Kontrastmittel

Montag, 10. Juli 2017

Cave: Kontrastmittelablagerung im Gehirn: Zulassungen vor Aussetzung

Multihance, Optimark, Omniscan, Magnevist (Lineare GBCA)

07/2017::::::::::::::

Makrozyklische GBCA:: (Siehe Kommentar unten)

Gadobutrol:
Gadovist® 1,0 mmol/ml (Bayer)
Gadotersäure:
Dotarem® 0,5 mmol/ml (Guerbet)
Dotagraf® 0,5 mmol/ml (Jenapharm) und andere Generika
ARTIREM® 0,0025 mmol/ml zur intraartikulären Anwendung (Guerbet)
Gadoteridol:
ProHance® 0,5 M (Bracco)
Das PRAC schreibt in seiner Empfehlung, dass „makrozyklische Wirkstoffe stabiler sind und erheblich weniger dazu neigen, das Gadolinium freizusetzen“.

Gadolinium_MS

 

NSF_2015

ESUR_Leitlinien_2015:

Patientenbogen_Gadolinium

ESUR-Leitlinien

http://www.innere1.uni-luebeck.de/klinik/pdf/km-leitfaden2010.pdf

Leitlinie KOntrastmittel

KardKM

Cave:  Antidiabetika Canagliflozin und Dapagliflozin

Silver Spring – Zu Beginn einer Therapie mit den Antidiabetika Canagliflozin und Dapagliflozin kann es bei prädisponierten Patienten zu einem akuten Nierenversagen kommen. Darauf macht die US-Arzneibehörde FDA in einer Drug Safety Communication zu den beiden in den USA zugelassenen SGLT2-Inhibitoren aufmerksam.

Canagliflozin und Dapagliflozin hemmen den Natrium-Glukose-Cotransporter 2 (SGLT2) in den Nierentubuli. Dies vermindert die Glukoserückresorption in den Nierentubuli, was eine verstärkte Ausscheidung der Glukose über den Harn zur Folge hat. In den USA (und auch in Europa) sind in den letzten Jahren drei SGLT2-Inhibitoren zugelassen worden. Dies sind Empagliflozin, Canagliflozin und Dapagliflozin. Zu zwei der drei Wirkstoffe, nämlich Canagliflozin und Dapagliflozin, hat es in den letzten Monaten eine auffällige Häufung von Fällen gegeben, in denen Patienten nach Therapiebeginn an einem akuten Nierenversagen erkrankt sind.

In Deutschland zugelassen sind Dapagliflozin (Forxiga®), Canagliflozin (Invokana®) und Empagliflozin (Jardiance®). Da Canagliflozin zwischenzeitlich durch den Hersteller in Deutschland aus dem Vertrieb genommen wurde, werden im Folgenden insbesondere Dapagliflozin und Empagliflo- zin besprochen.

Radiologie u. Graviditaet

Mittwoch, 07. September 2016

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Multiple Sklerose MRI

Freitag, 24. April 2015

criteria-improving-multiple-sclerosis-diagnosis-at-the-first-mri

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Pos. Mc donald Kriterien:

 

Diss. In Space:

2 Leasions juxtakortikal und periventrikulär

Diss. In Time:

Eine nicht enhancende u. eine enhancende Leason

 

 

 

 

Right medial longitudinal Fascikulus Läsion.:

 

Flow void Sinus

Montag, 11. August 2014

Als Sinusvenenthrombose kann die Auslöschung des venösen Sinus bei der

Sinugraphie mißgedeutet werden, wenn ein sehr niedriger Fluß vorliegt

(LOW flow Sinus). Verifizierung über Kontrast-Sinugraphie oder

3mm T1 Kontrastaufnahmen dann nur möglich.

Daher:

Interpretation einer Phasenkontrast oder flowsensitiven Sinugraphie

nur mit Kontrastsinugraphie zur Diagnose einer Sinusthrombose!

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Differenzierung Duraler Sinusvenenzysten und Thrombosen: Durale_Sinusvenenzyste

D_Dimeren

Hirntumor Pseudoprogression

Freitag, 28. März 2014

Problematik Pseudoprogression vs. Progression in der Bildgebung

Bei Patienten, die innerhalb der ersten 6 Monate nach TMZ-Radiotherapie wegen des Verdachts einer echten Progression operiert wurden, fand sich in 46% eine Nekrose, aber kein Tumor.6 Das wirft die Frage auf, inwieweit derzeit die Unterscheidung zwischen Tumorprogression, Pseudoprogression und Nekrose mittels Bildgebung möglich ist. Während die MRI-Untersuchung, inklusive der rCBV (Beurteilung des regionalen Blutvolumens), die eindeutige Unterscheidung nicht erlaubt, kann mithilfe der MR-Spektroskopie zwischen Rezidivtumor und Nekrose differenziert werden.7 Das 18-Fluorodeoxy-D-glucose([18F]FDG)-PET wird zwar auch für die Differential-diagnose Nekrose – Tumorprogression verwendet, hat jedoch nur eine eingeschränkte Aussagekraft. Erste Ergebnisse weisen darauf hin, dass durch Verwendung anderer Tracer, wie z.B. des 18-Fluoroethyltyrosin, die Unterscheidung von behandlungsbedingter Nekrose und Tumorprogression optimiert wird. Trotzdem wird aus praktischen Gründen und Verfügbarkeit meist erst die MRI-Verlaufsuntersuchung darüber Auskunft geben können, ob eine Pseudoprogression oder ein echte Frühprogression vorliegt. Brandes et al konnten nachweisen, dass beim ersten MRI nach Abschluss der Radiochemotherapie bei etwa 50% der Patienten ein, auf Progression suspekter Befund zu erheben war.4, 5 Mit dem zweiten MRI teilte sich diese 50%-Gruppe in 30% Pseudoprogression und 20% echte Frührezidive.

Relevanz der Pseudoprogression

Da die Unterscheidung Progression – Pseudoprogression für die Prognose und damit für eventuelle Folgetherapien von größter Bedeutung ist, sollte sie, selbstverständlich unter Berücksichtigung des klinischen Status und des ebenfalls als Verlaufsindikator dienenden aktuellen Steroidverbrauchs, angestrebt werden. Bei asymptomatischen Patienten mit Verdacht auf Pseudoprogression ist eine Fortsetzung der TMZ-Therapie indiziert. Bei klinisch symptomatischen Patienten ist die chirurgische Intervention mit dem Vorteil einer zusätzlichen Histologiegewinnung zu überlegen. Als Therapieoption bei progredienten Tumoren sind die Operation, eine kleinvolumige Zweitbestrahlung, ein alternatives Chemotherapieschema bis hin zur Best Supportive Care zu nennen.

Aminosaeure_PET_SPECT_Untersuchungen_bei_zerebralen_Gliomen_2013-07_01 sensitiv._spezif.:90% 

 

FLAIR-Signalanstieg der Flüssigkeit in der Resektionshöhle
als früher Rezidivparameter:

Flair_Rezidiv

 

 

Kontrastmittel

Donnerstag, 08. August 2013

Kontrastmittel_Praxisempfehlungen 2019!!!!

KMGraviditaet1

 

 

 

 

Kontrastmittel induzierte Nephropathie(CIN):

As for all the patients, we determined urine pH an hour before coronarography. Patients randomized to the citrate group received the Na/K citrate
solution (Uralyt U, Madaus granulat, Germany) (hexakalium–hexanatrium–trihydrogen–pentacitrat), a dose of 5 g of granules diluted in 200 mL of water.
We again measured urine pH immediately before coronary angiography, i.e. 1 h after the administration of the medicine. Four hours after the
administration of the first dose, the patients took another dose of the same medicine with standard hydration. Patients randomized to placebo received
twice 200 mL of water instead of Na/K with standard hydration. Both patients and investigators were unaware of treatment assignment, but patients and
examiners could have become aware of the difference between colour and taste of the hydration solution.
All patients with an eGFR <60 mL/min/1.73 m2 were hydrated with i.v. normal saline at a rate of 1 mL/kg/h for 2 h before and 12 h after coronary
angiography. Patients with an eGFR >60 mL/min/1.73 m2 were hydrated with oral hydration, i.e. at least 2000 mL of water starting 2 h before coronary angiography. The rate of infusion was reduced in patients who developed signs of pulmonary congestion. All additional infusions were strongly
discouraged and initiated only if indicated for other reasons. Additional oral fluid intake was encouraged in all groups.

UralytPreventionCIN

KM_Praevention

Prävention mit Bicarbonat ist auch möglich. Z.B. 8,4% Bicarbonatlsg 150 ml.

mit 1000 ml Nacl 0,8% verdünnt, davon 200ml vor Km geben über 1 Std.,beginn

1Std. vor der Untersuchung.Nach der Untersuchung 200ml über 4 Std.

Eine respiratorische Azidose

sollte ausgeschlossen sein. Erster Hinweis könnte eine verminderte Sauerstoffsättigung liefern

Spo2 < 94%. Standartbicarbonat >= 26 mmol/l. pco2> 44 mmHg

 

Urin ph Normalbereich 4,8 bis 7,6.(Mittel 6).

Theophyllin und ACC kann in Erwägung gezogen werden.

 

 

 

kombinierter-zeitnaher-einsatz-jod–und-gadoliniumhaltiger-kontmittel-in-der-diagnostischen-und-interventionellen-radiologie nephrogene-systemische-fibrose-nsfhttp://www.ultravist.ch/de/ultravist/dosierung/index.php

ESUR-Richtlinien 2007        

2008

Leitliniekontrastmittel

Kontrastmittel u. Schilddrüse

Montag, 21. Januar 2013

Kontrastmittel u. Schilddrüse

Arch Intern Med 172: 153-159 (2012)

Der Einfluss einer Kontastmittelgabe zur Durchführung radiologischer Untersuchungen auf die Schilddrüsenfunktion wurde gerade in Jodmangelgebieten mehrfach beschrieben. Hier berichten die Autoren über diesen Effekt bei Patienten aus der Gegend von Boston. Eine typische Kontrastmittelzubereitung beinhaltet ca. 13 500 µg freies Jodid und 15 bis 60 Gramm gebundenes Jod. Hieraus resultiert eine plötzliche Exposition der Schilddrüse mit sehr hohen Joddosen.

Eingeschlossen wurden Personen, bei denen keine Hyper- oder Hypothyreose bekannt war. TSH war jeweils normal. Eine Schilddrüsenmedikation in der Vergangenheit ließ sich nicht erfahren. Patienten, die eine Schilddrüsenfunktionsstörung entwickelten, wurden mit jeweils bis zu vier Kontrollpersonen verglichen. Diese wurden mit den Patienten, die eine Funktions­störung bekamen, bezüglich Alter, Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, glomerulärer Filtrationsrate und der zeitlichen Intervalle der Kontrolluntersuchungen gematcht. Die Kontrastmittelexposition erfolgte durch CT-Untersuchung oder durch eine Herzkatheterdiagnostik.

Unter den 4096 Patientenintervallen fanden sich 191 Fälle mit neu aufgetretener Hyperthyreose und 227 Fälle mit neu aufgetretener Hypothyreose. TSH änderte sich bei den 3678 Kontrollpersonen nicht. Kontrastmittel erhielten 361 Patienten, zumeist durch eine CT-Untersuchung. Von den 191 neu aufgetretenen Fällen mit Hyperthyreose konnten 178 (93.2 %) mit 655 Kontrollpersonen gematcht werden. Hier fand sich ein Zusammenhang zwischen der Kontrastmittelexposition und der Entwicklung einer latenten oder manifesten Hyperthyreose (Odds ratio (OR) = 1.98, 95 %-Vertrauensbereich 1.08 – 3.60; p = 0.03). Die „number needed to harm“ wurde mit 23 berechnet. Es fand sich kein Einfluss von Alter, Geschlecht oder anderen Größen. Bezüglich der manifesten Hyperthyreose (n = 76, gematcht mit 285 Kontrollpersonen) ergab sich eine OR von 2.50 mit einem 95 %-Vertrauensbereich von 1.06 – 5.93 (p = 0.04).

Betrachtet man die Entwicklung der Hypothyreose (subklinisch oder manifest), so ergab sich kein statistischer Zusammen­hang zwischen Kontrastmittelapplikation oder der Funktionsstörung (p = 0.08). Die „number needed to harm“ belief sich auf 33. Hingegen konnte für die manifeste Hypothyreose ein signifikanter Einfluss dokumentiert werden (OR = 3.05; 95 % Vertrauensbereich 1.07 – 8.72; p = 0.04). Die einzelnen Daten sind auch der Abbildung zu entnehmen.

TPO-Antikörper fanden sich bei 44 der 191 Fälle mit Hyperthyreose (23.0 %) und 54 der 227 Fälle (23.8 %) mit Hypothyreose.

Somit beinhaltet auch in einem US-amerikanischen Patientengut die Applikation jodhaltiger Kontrastmittel ein erhöhtes Risiko der Ausbildung einer latenten oder manifesten Hyperthyreose oder einer manifesten Hypothyreose.

NSF

Donnerstag, 21. Juli 2011

Kein Gadolinium bei PD(Peritoneal Dialyse). !

Unter Dialyse makrozyklische GD-KM mit zeitnaher Dialyse nach KM-Applikation, zweite Dialyse 24 Std. nach der ersten Dialyse nach Gd-Kontrastmittel.(Dotarem,Gadovist,Primovist)

Errechnung der GFR nach der Cockcroft Formel empfehlenswert!!!

Rechner:

 

http://nierenrechner.de/egfr-rechner/aus-krea.html

Beispielrechnung:

Alter :
Jahre  100
Gewicht :
kg  50
Kreatinin :
mg/dl  1
Geschlecht :
weiblich X
männlich
Der Kreatinin-Clearance-Wert beträgt: 24 ml/min.
CAVE

http://www.medscape.org/viewarticle/745696

Wang et al. verglichen in einer retrospektiven Studie die Inzidenz der nephrogenen systemischen Fibrose (NSF) am Massachusetts General Hospital (Boston, USA) vor (2002–2007) und nach (2008 bis September 2010) Einführung strenger Leitlinien zur Gabe gadoliniumhaltiger Kontrastmittel bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion. Die im Verlauf des Jahres 2007 eingeführten Leitlinien verlangen die Bestimmung des Serumkreatinins und der dadurch abgeschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) bei Patienten über 60 Jahren und bei Patienten mit Risikofaktoren für eine Nierenfunktionseinschränkung (z. B. Diabetes mellitus) innerhalb von 30 Tagen vor der Untersuchung. Bei Patienten mit einer GFR von unter 60 ml/min/m2 wurde eine alternative Untersuchung gesucht. War dies nicht möglich, wurde die Kontrastmittelsdosis auf 0,2 ml/kgKG bzw. maximal 20 ml beschränkt. Bei Patienten mit einer GFR unter 30 ml/min/m2 wurde eine gadoliniumkontrastierte MRT nur im größten Notfall und immer in enger Zusammenarbeit mit den nephrologischen Kollegen durchgeführt.

nephrogene-systemische-fibrose-nsf

Gadubutol_Niereninsuff_NSF

 

 

Trapping-only-nodules

Sonntag, 26. Dezember 2010


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